Über mich und KompassRaum
Jennifer Becker
- Palliative Care Fachkraft
- examinierte Altenpflegerin
- Familientrauerbegleiterin
- Ethikberaterin im Gesundheitswesen
- Weiterbildung zur Traumapädagogin und traumazentrierten Fachberaterin ab Februar 2026
Palliative Care Fachkraft. Familientrauerbegleiterin. Ethikberaterin. Traumapädagogin und traumazentrierte Fachberaterin in Weiterbildung.
Seit mehr als 20 Jahren begleite ich Menschen und Familien in Zeiten von Krankheit, Sterben, Trauer und Abschied.
Was mit einer Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin begann, wurde schnell zu meiner Berufung. Heute verbinde ich langjährige Erfahrung aus der Palliative Care mit Familientrauerbegleitung, Ethikberatung und traumapädagogischem Wissen.
Für mich ist es bis heute eine große Ehre, Menschen und ihre Familien in einer der herausforderndsten Phasen ihres Lebens begleiten zu dürfen. Diese Begegnungen haben mich geprägt und meinen Blick auf das Leben verändert.

Seit vielen Jahren begleite ich schwer erkrankte Menschen und ihre Angehörigen in der Palliative Care. Diese Arbeit führt mich in Familien und Pflegeeinrichtungen und schenkt mir jeden Tag Einblicke in ganz unterschiedliche Lebensgeschichten.
Dabei wurde mir immer deutlicher, dass Krankheit nie nur einen einzelnen Menschen betrifft. Sie verändert das Leben ganzer Familien. Besonders Kinder und Jugendliche erleben diese Zeit oft mit vielen Fragen, Unsicherheiten und Gefühlen, für die im Alltag nur wenig Raum bleibt.
Der Wunsch, auch sie professionell begleiten zu können, hat mich zur Weiterbildung als Familientrauerbegleiterin geführt. Heute erweitere ich mein Wissen kontinuierlich durch die Weiterbildung zur Traumapädagogin und traumazentrierten Fachberaterin.
Ich bin Mutter und weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig ehrliche Gespräche, Sicherheit und verlässliche Begleitung für Kinder und Familien sein können. Diese Perspektive begleitet mich auch in meiner Arbeit.
Beruflicher Hintergrund
Seit 2011 arbeite ich beim Palliativmedizinischen Konsilliardienst Bochum (PKD Bochum) und
leite dort das Team der Koordination.
Im Jahr 2024 wurden durch den PKD Bochum rund 2400 Menschen am Lebensende begleitet.
Ehrenamtliches Engagement
- Vorstandsmitglied des Palliativnetz Bochum e.V. (seit 2022)
- NRW-Landessprecherin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (seit März 2025)
Mitgliedschaften
Darüber hinaus bin ich Mitglied bei:

Warum KompassRaum?

Der Name KompassRaum ist bewusst gewählt – er bringt auf den Punkt, was mich in meiner Arbeit leitet:
Orientierung geben, Haltung stärken und geschützte Räume schaffen –
für Menschen, die begleiten, und für jene, die selbst betroffen sind.
In meinen Fortbildungen, Vorträgen und Gesprächen begegne ich vielen, die in ihrem Alltag mit herausfordernden Fragen ringen:
- Wie kann ich Sterbende würdevoll begleiten, obwohl Zeit und Ressourcen knapp sind?
- Wie spreche ich mit Kindern über Verlust, ohne sie zu überfordern?
- Wie finde ich als Pflegekraft, Fachperson oder Angehörige Kraft und Klarheit im Umgang mit Abschied, Schmerz oder Ohnmacht?
In solchen Situationen reicht reines Wissen oft nicht aus.
Es braucht einen inneren Kompass:
eine Haltung, die Orientierung gibt, gerade wenn es keine einfachen Antworten gibt.
Der Kompass steht für mich für Fachlichkeit, Menschlichkeit, Selbstreflexion und Erfahrung und für das,
was uns auch im Ungewissen handlungsfähig macht.
Der Raum steht für das, was ich anbiete: einen geschützten, urteilsfreien Rahmen.
Einen Ort für Fragen, für Austausch, für Unsicherheiten und für Entwicklung.
In meinen Bildungsangeboten und Begleitungen geht es nicht darum, fertige Lösungen zu liefern.
Es geht darum, gemeinsam tragfähige Wege zu finden. Individuell, im Team oder im familiären Kontext.
Mit KompassRaum verbinde ich den Anspruch,
Impulse zu geben, ohne zu belehren und zu begleiten, ohne zu überfordern.
Ein Raum für Haltung, für Entwicklung und für echte Begegnung.
Warum ich KompassRaum gegründet habe
Die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen ist keine leichte Aufgabe.
Sie fordert viel: fachlich, emotional, menschlich. Und doch gehört sie für mich zu den tiefsten und würdevollsten Formen der Begegnung.
Mit KompassRaum habe ich einen Ort geschaffen,
an dem Wissen, Haltung und Menschlichkeit zusammenkommen.
Einen Raum, in dem Orientierung möglich wird, für Fachkräfte, für Teams, für Menschen, die begleiten.
Ein Raum, der nicht vorgibt, alle Antworten zu haben, aber einlädt, gemeinsam neue Fragen zu stellen.
Mich leitet die Überzeugung, dass gute Palliativarbeit nicht nur Fachwissen braucht, sondern vor allem Haltung und die Bereitschaft, einfach da zu sein.
Dass Trauer nicht repariert werden kann, aber gehalten werden darf.
Und dass Bildung mehr ist als reine Wissensvermittlung: Sie ist Beziehung, Begegnung, Bewegung.
Ich habe KompassRaum gegründet, um genau das zu ermöglichen:
Praxisnahe Fortbildungen, die stärken, ermutigen und zum Nachdenken anregen.
Impulse, die Fachlichkeit und Menschlichkeit verbinden.
Formate, die individuelle Entwicklung fördern – im eigenen Tempo, mit Blick auf das, was wirklich zählt.




Setzen Sie sich mit mir in Verbindung
Wenn Sie Unterstützung oder Informationen suchen, zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.
Lassen Sie uns gemeinsam einen Weg finden.
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