Wissen das Sicherheit gibt
Viele Einrichtungen wünschen sich, dass ihre Mitarbeitenden sicherer im Umgang mit schwer erkrankten und sterbenden Menschen werden.
Eine umfassende Fachweiterbildung in Palliative Care ist dafür ein wertvoller Weg. Sie umfasst in der Regel rund 160 Unterrichtsstunden und kostet etwa 2.500 € pro Person. Für viele Einrichtungen ist eine Teilnahme aller Mitarbeitenden jedoch aus organisatorischen oder finanziellen Gründen kaum realisierbar.
Genau hier setzen meine Fortbildungen an.
Sie ersetzen keine Fachweiterbildung.
Sie vermitteln jedoch praxisnahes Grundlagenwissen, stärken eine palliative Haltung und geben Mitarbeitenden mehr Sicherheit im Berufsalltag.
Mein Ziel ist es, Unsicherheiten durch Wissen, Orientierung und praktische Impulse abzubauen.
Die Fortbildungen sind flexibel, alltagsnah und auf die Bedürfnisse Ihrer Einrichtung abgestimmt.
Sie können ein erster Einstieg in die Palliative Care sein oder bestehendes Wissen vertiefen und ergänzen.
Einen ersten Eindruck meiner Fortbildungsthemen finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Dort stelle ich Ihnen außerdem einen kostenlosen Einblick als Download zur Verfügung.

Beispiele für Fortbildungseinheiten
Hier finden Sie Beispiele möglicher Fortbildungsangebote.
Sie wünschen sich andere Schwerpunkte oder Ihr Team hat spezifische Bedarfe?
Dann sprechen Sie mich gerne an – gemeinsam finden wir eine passende Lösung.

Grundlagen der palliativen Haltung in der Pflege
Was bedeutet es, Menschen am Lebensende ganzheitlich zu begleiten?
- Einführung in Palliative Care
- Wann ist ein Patient ein Palliativpatient?
- Was beeinhaltet Palliative Care?
- Symptome und deren Behandlung

Sterben als Teil des Alltags –
für Pflegekräfte
Wenn das Sterben zum Dienst gehört und trotzdem nahegeht
- Berührungsängste und innere Unsicherheiten
- Rituale und Gestaltungsmöglichkeiten im Pflegealltag
- Umgang mit Überforderung und eigener Betroffenheit

Exulzerierende Wunden – medizinisches Wissen trifft emotionale Begleitung
Wenn Pflege visuell, emotional und kommunikativ herausfordert
- Umgang mit Geruch, Aussehen und Scham
- Gespräch mit Angehörigen führen
- Selbstfürsorge bei belastenden Situationen

Kinder trauern anders und brauchen Erwachsene,
die das wissen
- Wie Kinder trauern
- Kindgerechte Sprache und Trauerrituale
- Was Kindern hilft – und was sie überfordert

„Was soll ich sagen?“ – Kommunikation am Lebensende
Zwischen Schweigen, Ehrlichkeit und Trost
- Gesprächsführung mit Betroffenen und Angehörigen
- Worte finden in belastenden Situationen
- Umgang mit Schweigen, Emotionen und Sprachlosigkeit

Was bedeutet Symptomkontrolle?
Typische Symptome und ihre Ursachen
- Medikamentöse und pflegerische Interventionen
- Kommunikation in belastenden Situationen
- Haltung: zwischen Machbarkeit und Akzeptanz

Zwischen Fürsorge und Selbstfürsorge
Grenzen erkennen und bewahren
- die Dynamik zwischen Fürsorge und Selbstfürsorge besser verstehen
- eigene Grenzen wahrnehmen, benennen und bewahren lernen
- mit belastenden Gefühlen wie Ohnmacht, Schuld oder Überforderung umgehen können

Palliative Care für Menschen mit Demenz
- Besonderheiten palliativer Versorgung bei Demenz
- Erkennen und Umgang mit Schmerzen und anderen Symptomen
- Kommunikationsstrategien bei eingeschränkter VerständigungUmgang mit herausforderndem Verhalten und psychischen Symptomen
- Förderung von Lebensqualität und Würde bis zuletzt

Wie lässt sich Palliativpflege
in die Trauerbegleitung einbringen?
- Grundverständnisse von Palliativpflege und Trauerbegleitung
- Kontinuität schaffen: Trauer als Teil der Versorgungskette
- Was bedeutet Palliativ?
- Präsenz, Aushalten, Nähe – pflegerische Haltung in der Trauerarbeit
- Impulse aus der Palliativpflege für die Trauerbegleitung

Palliative Versorgung in Notfällen – was tun, wenn es akut wird?
- Wie Sie in akuten Situationen Ruhe bewahren können
- Umgang mit Atemnot, Schmerzen und Angst. Welche Medikamente sind wann sinnvoll?
- Notfallpläne sinnvoll vorbereiten und anwenden
- Klärung: Wann rufe ich das Palliativteam an, wann den Rettungsdienst?
- Symptome lindern statt lebensverlängernde Maßnahmen einleiten

Wenn Eltern von
schulpflichtigen Kindern sterben
- Trauer in der Schule wahrnehmen und begleiten
- Wie trauern Kinder und Jugendliche?
- Reaktionen erkennen – Umgang mit Rückzug, Wut, Überforderung
- Schule als Ort des Alltags und der Verarbeitung
- Was tun, wenn Worte fehlen?
- Rolle und Verantwortung von Lehrkräften
- Wie Schulen sensibel und strukturiert mit Todesfällen umgehen können

Fragen, die bleiben:
„Kommt Mama wieder?“
Umgang mit kindlichen Vorstellungen vom Tod
- Wie Kinder Verlust erleben
- Grundlagen und Trauerverläufe in verschiedenen Altersstufen
- Sprechen über das Unsagbare: kindgerechte Kommunikation über Tod und Abschied
- Was Kinder stärkt: Rituale, Stabilität, kreative Ausdrucksformen
- Rolle von Fachkräften im Alltag: Unterstützen ohne zu therapieren, eigene Haltung klären
- Grenzen erkennen & Netzwerke nutzen: Weiterverweisen, entlasten, nicht allein begleiten müssen
Sie bieten Seminare oder Fachweiterbildungen an?
Gerne können Sie mich auch hierzu ansprechen.

Fachweiterbildung QPA
Sie wünschen sich praxisnahe Vorträge?
Ich biete zu sensiblen und anspruchsvollen Themen wie z.B. exulzerierende Wunden Vorträge an.
Ich helfe gerne weiter.

Kurse für Trauerbegleiter
Sie möchten Ihre Kursteilnehmer z.B. auf mögliche Symptome im Sterbeprozess vorbereiten oder in welche Situationen Sie geraten können, wenn die Menschen die sie begleiten im sterben liegen?
Gerne bereite ich hier, sensibel und einfühlsam darauf vor.

In Präsenz aber auch Online
Ich meinen Vorträgen bin ich flexibel und passe mich dabei ganz Ihren Bedürfnissen und Wünschen an.

Sie wissen noch nicht genau, welche Themen aktuell
relevant sind?
Jede Einrichtung ist anders.
Deshalb entstehen meine Fortbildungen individuell und orientieren sich an dem, was Ihr Team wirklich braucht.
Gemeinsam finden wir heraus, welche Themen Ihr Team nachhaltig stärken und im Arbeitsalltag weiterbringen.
Sie möchten einen ersten Eindruck von meinen Fortbildungen bekommen?
Ich lade Sie herzlich ein, einen kleinen und gekürzten Ausschnitt aus dem Vortrag anzusehen.
Für dieses Beispiel wurden die Fotos entfernt; der vollständige Vortrag umfasst sonst 50 Seiten und behandelt unter anderem folgende Themen:
Diagnosen
- Fallbeispiel Mammakarzinom beim Mann
- Exulzerierendes Mundbodenkarzinom
- Multiples Myelom
- Malignes Melanom
Symptome und Probleme
- Stark nässende Wunden / Exsudatmanagement
- Geruch
- Hautmetastasen
- Blutungen
- Platzbauch mit Darmperforation
- Schmerzlinderung
- Gefahr der sozialen Isolation
- Madenbefall (Myiasis)
Weitere Inhalte
- Ursachen
- Häufig auftretende Probleme

Nur zu Demonstrationszwecken.
Diese Datei darf weder veröffentlicht noch weiterverarbeitet werden.
Mein Verständnis von Bildung
Wissen teilen heißt, Sicherheit schenken.
Fortbildungen vermitteln nicht nur Wissen. Sie geben Orientierung, schaffen Handlungssicherheit und stärken die eigene Haltung im Berufsalltag.
In meinen Veranstaltungen geht es um Themen, die berühren: Krankheit, Sterben, Trauer und Abschied. Deshalb verbinde ich aktuelles Fachwissen mit langjähriger Praxiserfahrung und schaffe Raum für Fragen, Reflexion und den gemeinsamen Austausch.
Dabei ist mir besonders wichtig:
Praxisnah
Konkrete Beispiele aus dem Berufsalltag statt theoretischer Konzepte.
Beziehungsorientiert
Lernen gelingt dort, wo Vertrauen, Offenheit und Wertschätzung entstehen.
Traumasensibel
Auch belastende Themen brauchen einen sicheren Rahmen.
Nachhaltig
Mein Ziel ist nicht nur neues Wissen, sondern mehr Sicherheit und Handlungskompetenz für den Berufsalltag.
Ich wünsche mir, dass Teilnehmende meine Fortbildungen mit neuem Wissen, neuen Perspektiven und dem Gefühl verlassen:
Das kann ich morgen in meinem Alltag umsetzen.

Durch meine langjährige Erfahrung in der Pflege und Palliative Care verbinde ich fachliches Wissen mit gelebter Praxis.
Ich weiß, welche Herausforderungen der Umgang mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer im Berufsalltag mit sich bringt. Genau dort setzen meine Fortbildungen an: praxisnah, verständlich und mit einem Blick für die Menschen hinter den Aufgaben.
Mein Ziel ist es, Sicherheit zu vermitteln und Fachkräfte darin zu stärken, auch in herausfordernden Situationen mit Kompetenz und Menschlichkeit zu handeln.

Ich kombiniere Fachimpulse mit Praxisbezug, Selbstreflexion und konkreten Handlungsmöglichkeiten, damit aus Wissen Sicherheit wird.

Bildung in der palliativen Begleitung bedeutet nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern Sicherheit, Haltung und Menschlichkeit zu fördern.
Häufig gestellte Fragen rund um den Bereich Fortbildung
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu meinen Angeboten, Formaten und zur Zusammenarbeit.
Ob Sie eine passende Fortbildung für Ihr Team suchen, sich über Inhalte informieren möchten oder unsicher sind, ob ein bestimmtes Thema zu Ihrem Arbeitsfeld passt – hier erhalten Sie erste Orientierung.
Sollte Ihre Frage nicht dabei sein:
Zögern Sie nicht, mich persönlich zu kontaktieren.
Ich nehme mir gerne Zeit für Ihr Anliegen und finde mit Ihnen gemeinsam eine passende Lösung.

Für wen sind die Fortbildungen gedacht?
Meine Fortbildungen richten sich an Ärzte sowie Fachkräfte aus Medizin, Pflege, Hospizarbeit, Pädagogik und weiteren sozialen Berufsgruppen.
Je nach Thema biete ich auch Formate für Schulen, ehrenamtlich Engagierte, Angehörige oder andere Interessierte an.

Kommen Sie auch in unsere Einrichtung?
Ja, sehr gerne. Ich arbeite vor Ort in Seminaren, Pflegeeinrichtungen, Schulen, Hospizdiensten, Kitas oder Bildungshäusern und passe Inhalte individuell an Ihre Bedürfnisse an.
Auch digitale Formate sind auf Wunsch möglich.

Wie lange dauert eine Fortbildung?
Das hängt vom Thema und Bedarf ab.
Möglich sind z. B.:
- Impulse (1–2 Stunden)
- Halbtages- oder Tagesveranstaltungen
- Mehrteilige Fortbildungsreihen
- Teamtage oder Inhouse-Schulungen
- Ich berate Sie gerne zu einem passenden Format.

Wie lange im Voraus sollte ich anfragen?
Da viele Termine langfristig gebucht werden, empfiehlt sich eine Anfrage möglichst frühzeitig, idealerweise 2 bis 3 Monate im Voraus.
Kurzfristige Anfragen prüfe ich selbstverständlich gerne individuell.

Bieten Sie auch Materialien zum Nachlesen an?
Ja, je nach Thema erhalten die Teilnehmenden begleitende Unterlagen, Übersichten oder Handreichungen.
Diese sind verständlich, praxisnah und zur weiteren Vertiefung geeignet.

In welchen Regionen sind Sie tätig?
Präsenzformate biete ich im Ruhrgebiet (NRW) und der näheren Umgebung an.
Onlineformate sind im gesamten deutschsprachigen Raum
(Deutschland, Österreich, Schweiz) möglich – flexibel, ortsunabhängig und gut planbar.

