Familientrauerbegleitungen und Fortbildungen in Zeiten von Krise, Trauer und Abschied.

Für Familien, Kinder, Fachkräfte und Einrichtungen.

Familientrauerbegleitung, die trägt. 

Fortbildungen, die stärken.

Palliativ begleiten heißt:
Zuhören. 
Verstehen. 
Helfen.

Gute Palliativversorgung bedeutet, Menschen in einer besonders verletzlichen Lebensphase mit Respekt, Würde und Einfühlungsvermögen zu begleiten. 

Sie beginnt nicht erst am Lebensende, sondern bereits dann, wenn eine unheilbare Erkrankung das Leben nachhaltig verändert.

In dieser Zeit stehen Betroffene und ihre Angehörigen oft vor vielen Fragen: 

  • Was ist jetzt wirklich wichtig? 
  • Was kann ich regeln? 
  • Wo finde ich Unterstützung und Orientierung?

Wir bieten diesbezüglich keine Leistungen an, möchten aber auf dieser Seite erste Hilfestellungen und Orientierung anbieten:

  • Hinweise auf regionale Anlaufstellen, bei denen Sie persönliche Beratung erhalten
  • Praktische Informationen zur Erstellung einer Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht
  • Informationen zum Pflegegrad und wie Sie diesen beantragen können
  • Impulse für Gespräche, die vielleicht schon länger anstehen

Gute Begleitung erfordert nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Haltung, Einfühlungsvermögen und den Mut, auch in schwierigen Situationen präsent zu bleiben.

Mit diesen Informationen möchte ich Sie unterstützen, sich besser zurechtzufinden und die nächsten Schritte bewusst zu gestalten. 

Sie sollen wissen: Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen.

Downloads

Die bereitgestellten Downloads dürfen kostenlos zur eigenen Verwendung genutzt werden. 

Sie sollen Betroffenen eine unkomplizierte Unterstützung bieten. 

Bitte sehen Sie von einer Weitergabe oder Vervielfältigung ab. Das Copyright liegt bei mir. 

Bei Fragen zur Weitergabe kontaktieren Sie mich gern.

Gefühlstagebuch für Kinder

Dieses Tagebuch ist ein sicherer Ort für dich. Hier kannst du jeden Tag aufschreiben, wie du dich fühlst, was dich bewegt und was dir gut tut. 😊😢😡
Es gibt keine „richtigen“ oder „falschen“ Gefühle – alles, was du erlebst, ist okay.
Nutze das Tagebuch, um deine Gefühle zu erkennen, sie zu benennen und kleine Momente der Ruhe und Freude festzuhalten. 🌈

Checkliste Patientenverfügung

Diese Checkliste unterstützt Sie dabei, eine Patientenverfügung sorgfältig vorzubereiten. Sie führt Schritt für Schritt durch die persönliche Vorbereitung, die inhaltlichen Entscheidungen, formale Anforderungen, Aufbewahrung sowie regelmäßige Aktualisierung, damit Ihre Wünsche im Ernstfall klar und verbindlich festgehalten sind.

Checkliste für Eltern - wenn Kinder trauern

Diese Checkliste hilft Eltern, die Bedürfnisse und Gefühle trauernder Kinder besser zu verstehen. Sie gibt Orientierung, wie Sie einfühlsam unterstützen, Gespräche vorbereiten und das Kind im Alltag begleiten können, ohne es zu überfordern.

 

 

 

Atemübung  Trauer

Atemübung für Erwachsene

Trauer ist eine natürliche Reaktion auf Verlust. Es ist in Ordnung zu weinen, traurig zu sein oder sich überwältigt zu fühlen. 

Manchmal möchten wir jedoch im Alltag oder in Begegnungen mit anderen kurz zur Ruhe kommen. Eine gezielte Atemübung kann helfen, deine Gefühle zu regulieren, ohne die Trauer zu unterdrücken.

 

 

 

Atemübung  Trauer

Atemübung für Kinder

Manchmal fühlen wir uns traurig oder vermissen jemanden sehr. Das fühlt sich nicht schön an, ist aber ganz normal. Traurigkeit gehört zu unserem Leben dazu. Tränen zu weinen oder sich traurig zu fühlen ist okay.Manchmal möchten wir uns aber kurz beruhigen, wenn die Gefühle zu stark werden, zum Beispiel in der Schule, beim Spielen oder wenn Mama oder Papa gerade keine Zeit haben. Eine kleine Atemübung kann helfen, dass du dich wieder ruhiger fühlst, ohne dass du deine Traurigkeit weghalten musst.

Atemübung  Trauer

Gespräche mit trauernden Angehörigen Tipps & Hinweise

Trauer ist ein sehr persönlicher und oft überwältigender Prozess. Manchmal weiß man nicht, was man sagen oder tun soll. Dieses Merkblatt soll Ihnen helfen, trauernde Angehörige einfühlsam zu begleiten. Es enthält praktische Tipps, hilfreiche Formulierungen und Anregungen für kleine Gesten, die Trost spenden und zeigen: Sie sind nicht allein.

 

 

Atemübung  Trauer

Orientierungshilfe bei einem Todesfall

Diese Checkliste möchte Ihnen in dieser schweren Zeit eine leise Begleitung sein. Sie ersetzt kein mitfühlendes Wort und keinen menschlichen Beistand, doch sie kann helfen, Ihnen Schritt für Schritt Orientierung zu geben. Nichts muss sofort erledigt werden. Sie dürfen innehalten, atmen und sich sammeln. Und wenn es zu viel wird, ist es völlig in Ordnung, Unterstützung anzunehmen. Jede Handlung darf ihren eigenen, langsamen Rhythmus haben.

Atemübung  Trauer

Selbstfürsorge in schweren Zeiten

Dieses kleine Arbeitsbuch lädt Sie ein, inmitten von Belastung, Trauer oder Erschöpfung bei sich selbst anzukommen. 
Hier finden Sie einfache Schritte, die Halt geben dürfen, ohne zu überfordern.

Selbstfürsorge bedeutet nicht, stark zu sein. 
Sie bedeutet, sich selbst mit derselben Freundlichkeit zu begegnen, die Sie einem geliebten Menschen schenken würden.

Orientierung bei Erkrankung

Dieses Angebot unterstützt dabei, belastende Gedanken zu ordnen, Gefühle einzuordnen und eigene Ressourcen wahrzunehmen. 

Es hilft, zwischen beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Faktoren zu unterscheiden, Fragen für medizinische Gespräche zu sammeln und einen nächsten, machbaren Schritt zu finden.

zuletzt aktualisiert am 17.12.2025

Ihre Erfahrung zählt
Wenn Sie möchten, teilen wir Ihre Rückmeldung zu KompassRaum hier auf dieser Website.

Das kann anderen Menschen bei der Orientierung helfen und einen ersten Schritt erleichtern. 

Auf Wunsch selbstverständlich anonym.

Eine Veröffentlichung erfolgt nur mit Ihrem ausdrücklichen Einverständnis.

Vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrung teilen und uns Ihr Vertrauen schenken. 

Ich bin damit Einverstanden das meine Bewertung veröffentlich wird.*
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Hilfsangebote für Betroffene  
Unterstützung vor Ort finden

Palliative Versorgung und Begleitung ist ein Gemeinschaftswerk, es gibt vielfältige Angebote, die Betroffene und Angehörige unterstützen. 

Der Hausarzt, der Sie, den Patienten meist schon viele Jahre kennt, ist oft der erste und wichtigste Ansprechpartner. Er begleitet Sie vertraut, koordiniert die weitere Versorgung und kann Sie an spezialisierte Palliativdienste oder andere Hilfsangebote verweisen.

Ob ambulante Hospizdienste, spezialisierte Palliativteams, Trauerbegleitung oder Beratung, in Ihrer Nähe finden Sie professionelle Hilfe, die Sie in dieser schweren Zeit begleitet.

Eine umfangreiche Übersicht über Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Beratungsstellen und weitere Hilfsangebote bietet der Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland:


https://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de

Hier können Sie gezielt nach Unterstützung in Ihrer Region suchen und passende Angebote finden – für sich selbst oder für Ihre Angehörigen.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht 
Warum sie wichtig sind

Was passiert, wenn ich selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann?

In Situationen schwerer Krankheit oder am Lebensende kann es vorkommen, dass wir nicht mehr in der Lage sind, unseren Willen mitzuteilen. 

Genau dann sind eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht entscheidend.

Diese Dokumente helfen:

  • Klarheit zu schaffen, was medizinisch gewollt ist – und was nicht.
  • Vertrauenspersonen einzusetzen, die in unserem Sinne handeln dürfen.
  • Angehörige zu entlasten, weil Entscheidungen nicht „aus dem Bauch“ getroffen werden müssen.
  • Selbstbestimmt zu bleiben – auch in Momenten, in denen wir selbst nicht mehr sprechen können.

Gerade in der palliativen Versorgung können diese Unterlagen den Weg erleichtern - für Patienten wie auch für Familien und behandelnde Teams.

Wo ist der Unterschied?

Beide Dokumente ergänzen sich und sollten gemeinsam erstellt werden.

Patientenverfügung

  • Legt fest, welche medizinischen Maßnahmen gewünscht oder abgelehnt werden.
  • Gilt für medizinische Notlagen, in denen Sie sich nicht mehr selbst äußern können.
  • Wird wirksam, wenn Sie dauerhaft oder vorübergehend nicht entscheidungsfähig sind.
  • Typische Inhalte sind: Wiederbelebung, künstliche Ernährung, Beatmung, Schmerztherapie, palliative Maßnahmen.
  • Eine notarielle Beglaubigung ist nicht erforderlich.

Vorsorgevollmacht

  • Bevollmächtigt eine Person Ihres Vertrauens, Entscheidungen in Ihrem Namen zu treffen.
  • Gilt für medizinische, rechtliche und finanzielle Angelegenheiten,  je nach Umfang der Vollmacht.
  • Wird wirksam, sobald Sie selbst nicht mehr handlungsfähig sind (z. B. durch Unfall oder Krankheit).
  • Typische Inhalte sind: Entscheidungen über medizinische Eingriffe, Aufenthaltsort und Unterbringung, Vertragsabschlüsse sowie die Verwaltung des Vermögens.
  • Eine notarielle Beglaubigung ist nicht erforderlich, außer bei bestimmten Finanzentscheidungen (z. B. Immobilienverkauf)

Wo bekomme ich eine gute Verfügung her?

Gute Vorlagen für Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht bekommen Sie an mehreren seriösen Stellen, zum Beispiel beim Bundesministerium der Justiz.

Für eine besonders sichere und individuell passende Regelung können Sie auch einen Anwalt oder Notar konsultieren. 

Viele Hausärzte und Palliativärzte bieten zudem Unterstützung bei der Erstellung an.

Die Patientenverfügung vom Bundesjustizministerium ist rechtlich geprüft und entspricht den aktuellen Gesetzen. Sie ist neutral, gut verständlich und wird von Ärzten sowie Gerichten anerkannt. So stellen Sie sicher, dass Ihre Wünsche respektiert werden.

Ausführliche Informationen sowie Formulare zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht finden Sie auf der Website des Bundesministeriums der Justiz:
www.bmjv.de – Patientenverfügung & Vorsorge

 

Schauen Sie, was für Sie am besten passt – auch andere seriöse Vorlagen können geeignet sein.

Pflegegrad

Was ist ein Pflegegrad?

Ein Pflegegrad beschreibt, wie stark die Selbstständigkeit und Fähigkeiten eines Menschen eingeschränkt sind und wie viel Unterstützung er im Alltag benötigt. Es gibt fünf Pflegegrade, wobei Pflegegrad 1 die geringste und Pflegegrad 5 die höchste Unterstützung bedeutet.

Der Pflegegrad entscheidet, welche Leistungen der Pflegeversicherung Sie erhalten – zum Beispiel Hilfe zu Hause, Unterstützung im Alltag oder finanzielle Zuschüsse für Pflegehilfsmittel.

Wichtig: Ein Pflegegrad sagt nichts über Ihre Diagnose oder die Schwere Ihrer Erkrankung aus, sondern bewertet ausschließlich, wie stark Ihre Selbstständigkeit im Alltag eingeschränkt ist und wie viel Unterstützung Sie benötigen.

Wie beantragt man einen Pflegegrad?

  1. Antrag stellen
    Sie oder eine Vertrauensperson stellen den Antrag bei der Pflegekasse – das ist in der Regel die Krankenkasse, bei der Sie versichert sind.
    Der Antrag kann telefonisch, schriftlich oder online eingereicht werden.
  2. Begutachtung durch den MDK
    Nach dem Antrag kommt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder ein anderer Gutachter zu Ihnen nach Hause oder in die Pflegeeinrichtung. Dort wird überprüft, wie viel Unterstützung Sie im Alltag wirklich brauchen.
  3. Gutachten und Entscheidung
    Der MDK erstellt ein Gutachten, das bewertet, wie stark Ihre Selbstständigkeit eingeschränkt ist.
    Die Pflegekasse entscheidet auf Basis des Gutachtens, welchen Pflegegrad Sie erhalten.
  4. Bescheid erhalten
    Sie bekommen einen Bescheid von der Pflegekasse mit dem zuerkannten Pflegegrad und Informationen zu den möglichen Leistungen.

Wichtige Tipps:

Sie können den Antrag auch stellen, wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie einen Pflegegrad brauchen.

Bei Ablehnung können Sie Widerspruch einlegen.

Der MDK-Gutachter beurteilt verschiedene Lebensbereiche, z. B. Mobilität, Ernährung, Körperpflege, Kommunikation, Umgang mit krankheitsbedingten Anforderungen.

Was liegt mir auf dem Herzen?

  • Was möchte ich noch sagen – und wem?
  • Was wünsche ich mir für die letzte Lebensphase?
  • Wer soll wissen, was mir wichtig ist?
  • Gibt es etwas, das ich loswerden oder vergeben möchte?

Was ist mir wichtig?

  • Was bedeutet für mich ein gutes Leben – auch jetzt, unter veränderten Bedingungen?
  • Was möchte ich unbedingt noch erleben, sagen oder klären?
  • Welche Menschen oder Dinge geben mir Halt?

Impulse für Gespräche, die vielleicht schon lange anstehen

Manche Gespräche schiebt man vor sich her – aus Rücksicht, aus Angst oder weil die richtigen Worte fehlen. 

Doch gerade in Zeiten schwerer Krankheit oder am Lebensende kann ein offenes Gespräch entlasten, verbinden und klären.

Solche Gespräche brauchen Mut – doch sie schaffen Raum für Nähe, Verständnis und Frieden.
Ich möchte ermutigen, diese Momente nicht zu verpassen. Es muss nicht perfekt sein. Nur ehrlich.

Diese Gespräche müssen nicht sofort geführt werden – manchmal genügt ein erster Schritt, ein Satz, ein Blick.
Wichtig ist, den Raum dafür zu öffnen. Es ist nie zu früh – aber manchmal zu spät.

Die folgenden Fragen müssen nicht alle beantwortet werden. Sie dienen lediglich als Impulse, um ins Gespräch zu kommen – mit sich selbst, mit Angehörigen oder mit vertrauten Menschen.
Oft reicht schon eine einzige Frage, um etwas in Bewegung zu bringen – und Wichtiges auszusprechen.

Was möchte ich, dass andere wissen?

  • Gibt es Wünsche, die ich für meine letzte Lebensphase habe?
  • Was soll mit mir passieren, wenn ich selbst nicht mehr entscheiden kann?
  • Gibt es etwas, das ich einer bestimmten Person noch sagen möchte?

Wie wünsche ich mir Abschied und Erinnerung?

  • Was ist mir für die Zeit nach meinem Tod wichtig (Beisetzung, Musik, Rituale)?
  • Gibt es Texte, Lieder oder Menschen, die dazugehören sollen?
  • Was möchte ich meinen Angehörigen oder Freunden mit auf den Weg geben?

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